Breuß-Massage

Rudolf Breuß (1899 – 1990) lebte im österreichischen Bludenz und entwickelte die nach ihm benannte Breuß-Massage. Für Breuß gibt es keine degenerierten, sondern nur unterversorgte Bandscheiben. Um es zu verdeutlichen, benutzte er das Bild eines Schwammes, auf den ein 50-kg-Gewicht lastet. Nach sechs Wochen bleibt er nur noch eine dünne Platte, auch nachdem man das Gewicht entfernt hat. Wenn man jedoch Wasser darauf gießt, kann der Schwamm wieder aufquellen und seine frühere Größe zurückgewinnen. Auf dieselbe Weise erholen sich die Bandscheiben mittels der vorsichtigen Dehnung und dank dem Einwirken des Johanniskrautöls.

Die Breuß-Massage ist ein selbständiges Therapieverfahren, eine beruhigende Abfolge von Massagegriffen, die streckenden und richtenden Charakter haben. Sie fördert die sanfte Lockerung und Streckung der Wirbelsäule und wirkt besonders wohltuend und entlastend bei Menschen mit Rücken-und Bandscheibenbeschwerden.

Die Breuß-Massage wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck ausgeführt und führt zu einer tiefen und sofortigen Entspannung. Das Gewebe und insbesondere die Bandscheiben werden wieder elastisch und geschmeidig. Das verwendete Johanniskrautöl wirkt beruhigend und schmerzlindernd.

Die Behandlungsdauer liegt zwischen 30 und 40 Minuten.